Levada do Caldeirão Verde

Levada do Caldeirão Verde

Die Rundwanderung Levada de Queimadas im grünen Becken „Caldeirão Verde“ beginnt bei Santana auf einer Höhe von ca. 900 m. Dies ist eine der spektakulärsten (und auch beliebtesten) Levada-Wanderungen. Entlang dieser Levada hat das Wasser imposante Schluchten und dschungelartige Vegetation geschaffen. Die Tour wird in vielen Reiseführern als anspruchsvoll beschrieben: Sie ist etwas langwierig und bezieht sich allenfalls auf die Länge der Tour und die teilweise steilen Steigungen, die mit Seilen gesichert sind.

Übernachten in der Nähe des Wandergebiets

Die beliebteste Route

Die Tour beginnt am idyllischen Picknick-Parkplatz und führt durch einen fast mystischen Nadelwald mit überdimensionalen Hortensien. Lorbeer, Heidekraut und Blumenteppiche an den feuchten Wänden und entlang der kleinen Bäche prägen das Bild.

Die hohe Luftfeuchtigkeit lässt überall Moos wachsen und verschiedene Pilze wachsen aus dem lockeren Boden ihre Köpfe. Sie werden auch Farne und uralte Bäume sehen, die mit Flechten bedeckt sind. Es öffnet sich der Blick auf Santana und Pico Ruivo. Sie kommen zu einem Tunnel (ca. 50 Meter), den Sie durchqueren müssen (Taschenlampe und Regenschutz erforderlich, da es dunkel ist und von den Wänden tropft). Ziel ist das mit Farnen bedeckte Becken mit imposanten Wänden, aus dem ein Wasserfall aus 100 m Höhe stürzt und am Fuße einen kleinen See bildet. Das Wasser ist im Allgemeinen „erfrischend“ und ein langes Schwimmen ist unwahrscheinlich.

Levada do Caldeirao Verde

Die Landschaft ist jedoch so bezaubernd und lädt zum längeren Verweilen ein. Auch wenn es den gleichen Weg zurückgeht, erscheint die Landschaft nun in einem anderen Licht und bietet neue Fotomotive aus einem neuen Blickwinkel.

Rundweg Gehzeit ca. 4,5 Stunden.

Diese Madeira Levada Wanderung lässt sich gut mit einem Besuch in Santana (Themenpark, bunte Reetdachhäuser) und Porto da Cruz (Meerbad, Rumbrennerei) kombinieren.

Was sind Levadas wirklich?

Levadas – Madeiras Lebensadern – sind seit ihrer Entdeckung auf der Insel allgegenwärtig. Seit Siedler sich im 15. Jahrhundert hier niederließen, sammelten sie Wasser aus nahegelegenen Quellen in Wasserkanälen und leiteten es an Zuckerrohr- und Bananenplantagen weiter. Tiefe Schluchten mussten von Arbeitern (Sklaven) überwunden werden und dies unter Lebensgefahr. An den senkrechten Felswänden waren sie in Körben hinabgestiegen, um mit einer Spitzhacke die Wasserkanäle aus dem Fels zu treiben. Die meisten Levadas stammen aus dieser Zeit. Mehr als die Hälfte der heutigen Levadas stammen aus dem 20. Jahrhundert. Heute überqueren die Levadas auf 2.000 Kilometern die Insel und transportieren kostbare Güter vom wasserreichen Norden in den trockenen und trockenen Süden. Auch wenn sie heute keine große Bedeutung mehr haben, bilden sie ein einzigartiges Wanderwegenetz für Naturliebhaber.

Wo liegt das beliebte Wandergebiet?

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