Tauchen auf Madeira – Vielfalt kombiniert mit Abenteuer

Tauchen Madeira

Madeiras reiche Meeresbiodiversität, gute Sichtverhältnisse und die ganzjährige Tauchsaison machen die Insel zu einem beliebten Tauchziel. Zahlreiche Hotels verfügen über eigene Tauchbasen und Hausriffe mit Tauchzugang vom jeweiligen Hotelstrand. Im Herzen eines tropischen Gartens gelegen, bietet das Hotel Quinta Penha de França ein vielfältiges Hausriff und die Tauchfirma Explora Madeira direkt neben dem Hotelpool.

Landtauchgänge

Die Insel Madeira bietet eine Fülle von fantastischen Tauch- und Schnorchelplätzen. Einige der Tauchplätze befinden sich rund um die Inseln vor der Küste; andere, wie Galo, Caniçal oder Reis Magos, können vom Ufer aus erreicht werden. Reis Magos ist vor allem für seine reiche Artenvielfalt und aufregende Nachttauchgänge bekannt und verwöhnt Taucher mit einer Fülle kleiner Arten, darunter Seepferdchen, Krabben und große Mengen an Fischen – sichtbar bei Tag und Nacht.

Naturschutzgebiet Garajau – Tauchen mit düsteren Zackenbarschen

Zackenbarsch - Tauchen Madeira

Östlich von Funchal gelegen, war Garajau Portugals erstes Meeresnaturschutzgebiet. Heute ist es eines der beliebtesten Tauchziele des Landes, vor allem dank seiner freundlichen, düsteren Zackenbarsche. Im Laufe der Jahre haben sich diese über einen Meter langen Fische an Taucher gewöhnt und werden oft als „Tauchpartner“ dienen. Das Meeresschutzgebiet beherbergt acht verschiedene Tauchplätze und ist für Taucher aller Könnerstufen geeignet. Das Team der Mitarbeiter des Madeira Diving Centers ist jeden Tag der Woche vor Ort und bietet Tauchkurse sowie Schnuppertauchgänge an.

Wracktauchen in Porto Santo

Die Insel Porto Santo bietet eine hervorragende Sicht von bis zu 40 m und gilt als Tauchparadies. Dieser Tauchplatz vor der Küste Madeiras ist bekannt für seine vielen versunkenen Schiffe, die zur Entstehung aufregender künstlicher Riffe geführt haben. Zu den versunkenen Schiffen gehören das Passagierschiff Madeirense und das Kriegsschiff der Marine General Pereira D’Eça. Beide Schiffe wurden versenkt und sind mit Tauchbooten zu erreichen. Tauchgänge zu den beiden Schiffswracks sind aufgrund der beträchtlichen Tiefe und teilweise engen Passagen nur für mittelschwere Taucher geeignet. Madeiras neuestes versunkenes Schiff heißt Afonso Cerqueira und wurde 2018 in der Nähe von Cabo Girão versenkt. Die Korvette ruht in einer Tiefe zwischen 50 und 105 Fuß (15–32 m). Mit durchdringbaren Decks und Kanonen bietet Afonso Cerqueira alles, wovon Wracktaucher träumen können!

Tauchen entlang des Lavastroms: Ponta da Oliveira

Die einzigartige vulkanische Meereslandschaft macht das Tauchen in den Gewässern rund um Madeira zu einem wirklich einzigartigen Erlebnis. In Ponta da Oliveira können Taucher entlang eines Lavastroms tauchen, der bis zu 28 m abfällt, mit allen möglichen großartigen Kreaturen, darunter Seeanemonen, Seesterne und Schwärme kleiner Fische. Der beste Ort zum Beobachten von Seelöwen ist die Gruta da Ponta do Oliveira. Die Höhle dient als Zufluchtsort für Seelöwen, weshalb bestimmte Regeln und Vorsichtsmaßnahmen beachtet werden müssen. Der Eingang befindet sich in einer Tiefe von 12 m. Der Höhleneingang und die Höhle selbst sind ziemlich breit. Dieser außergewöhnliche Tauchgang ist jedoch nur erfahrenen Tauchern zu empfehlen.

Katamaranfahrt zu den Mönchsrobben

Die ruhigen Desertas-Inseln liegen etwa 12 Seemeilen vor der Küste Madeiras und sind eines der letzten Schutzgebiete der Mittelmeer-Mönchsrobbe. Die Mönchsrobbe ist eine der seltensten Robbenarten der Welt. Da einige Gebiete der Inseln vollständig geschützt sind, muss jeder, der ein privates Boot anlegen oder die Desertas-Inseln besuchen möchte, eine Lizenz beim Madeira Natural Park Service beantragen. Viele Tauchanbieter bieten Ausflüge in das einzigartige Meeresschutzgebiet an, darunter das Atalaia Diving Center, das Taucher mit einem Katamaran zu den Inseln bringt. Die Desertas-Inseln bieten eine unglaubliche Vielfalt an Meeresflora und -fauna und ermöglichen Tauchgänge bis auf fast 60 m. Es besteht sogar die Möglichkeit, Mönchsrobben und Seelöwen zu beobachten, die durch das Wasser gleiten. Allerdings ist zu beachten, dass ab Juli 2019 das Tauchen und Schnorcheln in der Doca Bay verboten ist, um die dortige Mönchsrobbenkolonie zu schützen.

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